Wandern und Begegnungen beim 7. Ith-Hils-Wandertag 06.09.2026
Rund 60 Wanderfreunde machten sich am Sonntag, dem 6. September 2026, von Kaierde aus auf den Weg. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen führte die abwechslungsreiche Rundwanderung über den kleinen Idtberg und durch das Dornbachtal. Neben schönen Aussichten und einigen kleinen Hindernissen waren es vor allem die vielen Begegnungen, die diesen Tag so besonders machten.
Zu Fuß nach Kaierde
Am Morgen traf ich mich mit Peter, Hansi, Inge und Annegret auf dem Wanderparkplatz an der Röhnbergstraße/Am Campe. Von dort wanderten wir gut zwei Kilometer zum Sportplatz in Kaierde. Schon auf diesem Abschnitt konnten wir bei herrlichem, klarem Spätsommerwetter die Ausblicke über die Hilsmulde genießen.
Am Sportplatz hatten sich bereits zahlreiche Wanderer eingefunden. Insgesamt nahmen etwa 60 Personen an der Kaierder Tour des 7. Ith-Hils-Wandertages teil.
Tülay Yelken vom Tourismuszentrum Grünenplan begrüßte die Gäste im Namen der Solling-Vogler-Region. Mitgebracht hatte sie einen Sonderstempel, den es nach der Rückkehr geben sollte. Auch Uwe Rabe, der erste Vorsitzende des Heimatvereins Kaierde, hieß die Wanderer willkommen.


Wissenswertes über die Kaierder Kirche
Nach der Begrüßung starteten wir am Sportplatz und folgten schon bald dem Ith-Hils-Weg. Dieser führte uns zunächst an der Kaierder Kirche vorbei. Dort legten wir einen kurzen Halt ein.
Wanderwart Bernd Vache erzählte uns Wissenswertes über die Kirche und ihren in Teilen rund 1.000 Jahre alten Kirchturm. Anschließend kamen wir an dem idyllischen Platz an der Welle vorbei, bevor wir auf Feldwegen in Richtung des kleinen Idtbergs wanderten.
Je höher wir kamen, desto weiter reichte der Blick über Kaierde und die umliegende Landschaft. Bei dem sonnigen Wetter zeigte sich die Hilsmulde von ihrer schönsten Seite.


Über den kleinen Idtberg und den Ziegenrücken
Nun verließen wir zunächst den Ith-Hils-Weg. Über den kleinen Idtberg führte unsere Route weiter zum bewaldeten Ziegenrücken und anschließend über den Arbeitslosenweg.
Nach den sonnigen Feldwegen bot der schattige Wald eine angenehme Abwechslung. Die Strecke zeigte sich auch hier sehr abwechslungsreich und führte uns immer weiter durch die schöne Landschaft rund um Kaierde.


Ein Weg mit kleinen Hindernissen
Später wurde es stellenweise etwas abenteuerlich. Auf einem schmalen, kaum erkennbaren Pfad ging es durch dichtes Grün. Mehrfach lagen umgestürzte Bäume und Äste über dem Weg. Da hieß es, sich zu bücken, darüberzusteigen und sich gegenseitig ein wenig zu helfen.
Kurz darauf trafen wir wieder auf den Ith-Hils-Weg. Dort legten wir unsere Rast ein. Einige fanden einen Platz auf einer rustikalen Holzbank, andere machten es sich am Wegesrand bequem.


Eine Umleitung ins Dornbachtal
Die ursprüngliche Führung des Ith-Hils-Weges verläuft am Waldrand unterhalb des Idtbergs. Dieser Wegeabschnitt ist jedoch bereits seit längerer Zeit gesperrt. Geschwächte Bäume und möglicherweise herabfallende Äste stellen dort eine Gefahr dar. Deshalb folgten wir der ausgeschilderten Umleitung hinunter ins Dornbachtal.
Dort wartete gleich die nächste kleine Besonderheit auf uns: die Furt durch den Dornbach. Wir konnten über die Steine durch das flache Wasser gehen. Wer lieber trockenen Fußes hinübergelangen wollte, nahm die kleine Holzbrücke nebenan.


Gesellige Pause an der Horsthütte
Wer wollte, hätte dem Ith-Hils-Weg nun direkt zurück nach Kaierde folgen können. Wir entschieden uns jedoch alle für den etwas längeren Weg. Entlang der Welle wanderten wir durch das Tal und anschließend hinauf zur Horsthütte.
Dort hatte der Heimatverein Kaierde kalte Getränke für uns bereitgestellt. Die Pause im Schatten tat bei den inzwischen sommerlichen Temperaturen richtig gut. An den Tischen und rund um die Hütte kam man schnell miteinander ins Gespräch, traf Bekannte und lernte neue Menschen kennen.
Dazu bot sich ein herrlicher Blick über Kaierde und die Hilsmulde. Im Schatten sitzen, etwas Kühles trinken, miteinander plaudern und die Aussicht genießen – einfach wunderbar!


Sonderstempel und ein Termin für das nächste Jahr
Nach der Pause an der Horsthütte machten wir uns auf den Weg zurück zum Sportplatz. Dort wurde nun der Grill angeheizt, und wenig später konnten wir uns gegen eine Spende mit Bratwurst und kühlen Getränken stärken.
Natürlich gab es auch den zu Beginn angekündigten Sonderstempel. Tülay hatte außerdem für jeden Teilnehmer eine kleine Erinnerung mitgebracht: einen Anhänger mit der Aufschrift „Ith-Hils-Weg“. Die daran befestigte Karte verriet bereits den Termin für das kommende Jahr. Der 8. Ith-Hils-Wandertag findet am 5. September 2027 statt – „Save the Date“ also für alle, die wieder dabei sein möchten.
Bei Bratwurst und Getränken saßen wir noch eine Weile zusammen. Wieder ergaben sich nette Gespräche, bevor sich die Wanderer nach und nach auf den Heimweg machten.
Delligsen kommt in Sicht
Schließlich machte ich mich gemeinsam mit Peter, Hansi und Inge auf den Heimweg. Über den Spangenberg wanderten wir zurück in Richtung Delligsen. Schon bald kam unser Heimatort zwischen Feldern und bewaldeten Höhen in Sicht.
Der 7. Ith-Hils-Wandertag wird mir mit seinem herrlichen Spätsommerwetter, den abwechslungsreichen Wegen und den vielen netten Begegnungen in schöner Erinnerung bleiben. Und auf den nächsten Ith-Hils-Wandertag freue ich mich schon jetzt.
Die Wanderung in Bildern
Zum Abschluss gibt es hier noch einmal alle Fotos des 7. Ith-Hils-Wandertages in chronologischer Reihenfolge.

