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Zwischen Klippen und regennassen Waldpfaden – unsere 7. Etappe auf dem Ith-Hils-Weg 19.07.2026

Am Sonntag, dem 19. Juli 2026, setzte die Wandergruppe des Heimatvereins Delligsen ihre Wanderung auf dem Ith-Hils-Weg fort. Neun Wanderfreunde machten sich auf den Weg von Brunkensen nach Kaierde. Vor uns lag eine rund 15 Kilometer lange und stellenweise anspruchsvolle Etappe.

Start im leichten Regen

Wir starteten am Wanderparkplatz Lippoldshöhle. Leichter Regen begleitete unsere ersten Schritte und hatte die schmalen Waldwege bereits feucht und stellenweise rutschig werden lassen.

Entlang der Glene führte uns der Weg durch den sommerlich grünen Wald hinauf zur sagenumwobenen Lippoldshöhle. Die mächtigen Felsen rund um die Höhle verliehen diesem Ort eine besondere Atmosphäre. Der Legende nach soll der Räuber Lippold die Höhle einst als Versteck genutzt haben.

Auf dem Ith-Hils-Weg durch den regennassen Wald
Die ersten Felsen der Lippoldshöhle kommen in Sicht

Schmale Pfade oberhalb der Lippoldshöhle

Oberhalb der Höhle ging es auf schmalen Pfaden zwischen Felsen und Klippen weiter. Diesen Wegabschnitt fand ich besonders beeindruckend. Wurzeln, Steine und nasses Laub verlangten vor allem an den steileren Stellen Trittsicherheit und volle Aufmerksamkeit. Jeder Schritt musste gut gesetzt sein.

Gerade diese naturnahen und etwas anspruchsvolleren Pfade machten für mich den besonderen Reiz dieser Etappe aus.

Trittsicherheit war auf den schmalen Pfaden gefragt
Felsen und Klippen oberhalb der Lippoldshöhle

Rast an der Reuberghütte

An der Reuberghütte legten wir eine wohlverdiente Rast ein. Unter dem schützenden Dach stärkten wir uns und sammelten neue Kräfte für den weiteren Weg.

Später erreichten wir den Waldrand. Von dort hatten wir einen schönen Blick auf Gerzen sowie auf die umliegenden Wiesen und Felder. Über der Landschaft hingen noch immer dichte Wolken.

Wohlverdiente Pause an der Reuberghütte
Blick über Wiesen und Felder auf Gerzen

Steiler Anstieg zum „Pferdestall“

Noch einmal wurde es anstrengend: Ein sehr steiler Anstieg führte uns hinauf zu den Gerzer Klippen. Dort befindet sich der markante Felsvorsprung, der „Pferdestall“ genannt wird.

Der „Pferdestall“ ist ein beliebter Boulderfelsen. Unter dem weit vorspringenden Felsdach klettern Sportler ohne Seil in geringer Höhe.

Steiler Anstieg zu den Gerzer Klippen
Peter zeigt die weißen Magnesiaspuren an den Griffstellen

Schöne Ausblicke auf Delligsen

Anschließend wanderten wir entlang des Steinbergs weiter in Richtung Delligsen. Unterwegs öffnete sich der Blick immer wieder auf den Ort und die umliegende Landschaft.

Für mich endete die Wanderung nach etwa neun Kilometern an der Siedlungsstraße – direkt vor meiner Haustür, denn der Ith-Hils-Weg führt über unsere Straße.

Während die übrige Gruppe ihren Weg nach Kaierde fortsetzte, verabschiedete ich mich. An diesem Tag wartete noch ein weiterer schöner Termin auf mich: Mein Enkel feierte seinen fünften Geburtstag.

Gemütlicher Abschluss in der Alten Molkerei

Auch wenn ich das letzte Stück diesmal nicht mitgewandert bin, bleibt mir diese abwechslungsreiche und stellenweise anspruchsvolle Etappe in guter Erinnerung. Der leichte Regen konnte uns die Freude an der Wanderung nicht nehmen. Vielmehr verlieh er dem Wald und den Felsen eine ganz eigene Atmosphäre.

Die übrigen Wanderfreunde erreichten schließlich nach rund 15 Kilometern ihr Etappenziel Kaierde. Zum Abschluss kehrten sie in die Alte Molkerei ein und ließen sich dort Kaffee und Kuchen schmecken.

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